Begleitende Dienste

Neben den durchzuführenden Bildungsmaßnahmen ist eine adäquate, pädagogische, psychologische, soziale und medizinische Begleitung der Werkstattbeschäftigten von besonderer Bedeutung, um den besonderen Anforderungen dieses Personenkreises gerecht zu werden.

 

Pädagogische und psychologische Dienste

Ein differenziertes sozialpädagogisches und psychologisches Angebot hilft den Werkstattbeschäftigten, persönliche und soziale Schwierigkeiten durch individuelle personenbezogene Hilfsangebote zu kompensieren bzw. zu bewältigen. Durch Beratung, Krisenintervention und Vermittlung kann in folgenden Bereichen eine Unterstützung erfolgen:

 

  • Persönliche, familiäre und finanzielle Schwierigkeiten,
  • Konflikt- und Krisenmanagement,
  • Hilfen bei der Kostenklärung und Antragstellung von Leistungen,
  • Hilfen bei Behördengängen und Bestellung von gesetzlichen Betreuern,
  • Mithilfe bei der Ermittlung und Bewertung der individuellen Voraussetzungen (Bedarfe ) der Werkstattbeschäftigten zur Sicherstellung der für sie geeigneten Form der Teilhabe am Arbeitsleben innerhalb und außerhalb der Werkstatt,
  • Mithilfe bei der Qualifizierung von Werksattbeschäftigten und Personal,
  • Mitarbeit bei der konzeptionellen Weiterentwicklung der WfbM.

 

Das Personal des Sozialdienstes berät und unterstützt darüber hinaus die tägliche Arbeit der Fachkräfte im Berufsbildungs- und Arbeitsbereich und ist sowohl für die Organisation und Koordination des Schulungsangebotes und den arbeitsbegleitenden Maßnahmen als auch für die Durchführung der Begleitplanung verantwortlich.

Ebenso gehört es zu dem Aufgabengebiet des Sozialdienstes, die Vermittlung geeigneter Beschäftigter, nach sorgfältiger Abwägung und Einbeziehung des sozialen Umfeldes, auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern. Die Prüfung, ob jemand geeignet erscheint, erfolgt bereits im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich. Im Arbeitsbereich erfolgt die Überprüfung regelmäßig im Rahmen der Jahresgespräche. In Frage kommende Werkstattbeschäftigte werden dem Integrationsdienst der Heinrich Kimmle Stiftung vorgestellt und erforderliche Maßnahmen eingeleitet.

 

Therapeutische Dienste
Die therapeutischen Dienste bestehen aus Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden, die unterschiedliche Angebote, je nach den individuellen Erfordernissen, anbieten. Das Spektrum reicht von Einzeltherapien bis hin zu Gruppenveranstaltungen und besteht insbesondere aus psychomotorischen, rhythmischen, musikalischen und allgemeinen Angeboten.
Um die medizinische Versorgung unserer Werkstattbeschäftigten sicherzustellen, hält die Einrichtung auch regelmäßige betriebsärztliche Leistung vor.