Special Olympics

Eine globale Bewegung

Special Olympics Deutschland (SOD) ist die deutsche Organisation der weltweit größten, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) offiziell anerkannten Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Im Jahr 1968 durch Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester von US-Präsident John F. Kennedy ins Leben gerufen, ist Special Olympics heute mit nahezu 4 Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten. Im Januar 2013 hat Daniela Schadt die Schirmherrschaft von Special Olympics Deutschland übernommen. SOD ist als Verband mit besonderen Aufgaben Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und verschafft heute mehr als 40.000 Menschen mit geistiger Behinderung selbstbestimmte Wahlmöglichkeiten von behinderungsspezifischen bis hin zu inklusiven Angeboten.

 

Über den Sport hinaus sieht sich SOD als Alltagsbewegung mit einem ganzheitlichen Angebot: So schaffen das Gesundheitsprogramm Healthy Athletes®, das Familienprogramm, die Wissenschaftliche Akademie, Unified-Sports® und das Volunteering Erfolgserlebnisse und Teilhabemöglichkeiten für den Einzelnen und schieben darüber hinaus gesellschaftliche Prozesse an.

 

Der internationale Leitsatz von Special Olympics lautet:

 

"Lasst mich gewinnen!

Doch wenn ich nicht gewinnen kann, lasst mich mutig mein Bestes geben!"

 

Special Olympics setzt den  Leitgedanken in verschiedenen Programmen um. Diese bauen auf folgenden Grundsätzen auf:

  • jeder Mensch ist in der Lage Sport zu treiben, unabhängig von Art und Grad der Behinderung
  • im Wettbewerb mit anderen Sportlern gleicher Voraussetzungen werden die Fähigkeiten des Einzelnen erprobt. Diese dienen als Grundlage für neue Herausforderungen
  • regelmäßiges Training stellt für Menschen mit geistiger Behinderung eine individuelle Basis für körperliche und soziale Entwicklung dar
  • die Familien der Sportler werden durch Einbeziehung in Training und Wettkampf in ihrem Handeln unterstützt und gestärkt
  • das Bild des geistig behinderten Menschen in der Gesellschaft kann durch das Medium Sport grundlegend geprägt werden.

 

Aus diesen Grundsätzen hat Special Olympics folgende Ziele formuliert:

  • Schaffung von Trainingsmöglichkeiten für geistig behinderte Sportler, ungeachtet der Schwere der Behinderung
  • Schaffung von Vergleichsmöglichkeiten im fairen Wettkampf auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene
  • Schaffung von Möglichkeiten der Integration durch gemeinsames Training und gemeinsamen Sportveranstaltungen von Sportlern mit und ohne Behinderung.

 

Ein ganzjähriges Training und Wettbewerbe in verschiedenen olympischen Disziplinen gibt Menschen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit

  • körperliche Fitness zu entwickeln
  • Mut zu beweisen
  • Freude zu erfahren
  • Fähigkeiten und Begabungen aufzuzeigen
  • Freundschaften zu knüpfen und
  • Gemeinschaft zu erleben.

 

 

 

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