HeilerziehungspflegerIn

Menschen mit Behinderung benötigen für ihre Entwicklung individuelle und gesellschaftliche Hilfen. Als Heilerziehungspfleger/innen werden Sie für die Bildung, Begleitung, Beratung und Pflege von Menschen mit Beeinträchtigungen eingesetzt.

Die dreijährige Ausbildung findet an zwei Lernorten statt. Die theoretischen Kenntnisse werden Ihnen an Fachschulen für Heilerziehungspflege in Rheinland-Pfalz vermittelt. Die Arbeitsfelder in der Heinrich Kimmle Stiftung finden sich in den Werkstätten für behinderte Menschen und Wohngruppen für erwachsene Menschen mit einer Beeinträchtigung.
Während Ihrer Ausbildung besuchen Sie an zwei Tagen/ Woche die Fachschule und an drei Tagen/ Woche Ihren Einsatzort in der Heinrich Kimmle Stiftung.

Um eine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger/-in beginnen zu können, sind folgende Zugangsvoraussetzungen notwendig

 

1. Sekundarabschluss I und

 

  1. eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Sozialassistent/-in oder
  2. eine abgeschlossene mind. zweijährige bundes- oder landesrechtlich geregelte Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder in einem Beamtenverhältnis oder
  3. eine abgeschlossene mindestens dreijährige Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung oder eine als gelichwertig anerkannte Ausbildung oder
  4. eine mindestens dreijährige hauptberufliche einschlägige Tätigkeit oder
  5. das mindestens dreijährige Führen eines Familienhaushaltes mit mindestens einem minderjährigen Kind und/oder einem zu pflegende Angehörigen

 

2. die allgemeine Hochschulreife oder die Fachhochschulreife in Verbindung mit einer mindestens viermonatigen einschlägigen praktischen Tätigkeit.